Bei dieser Kälte: erste Rohrbrüche und Gebäudeschäden eingetreten
Wir hatten es in unserem Artikel Senat riskiert drohende Dauerschäden am Gebäude vom 3. Dezember 2009 bereits angekündigt und prophezeit - nun ist es eingetroffen.
Bei den Minusgraden der letzten Tage kam es zu ersten bisweilen mittelschweren Wasserbrüchen im Gebäude des Flughafen BERLIN-TEMPELHOF.
Das Kuriose daran ist, dass einer der Rohrbrüche genau dadurch verursacht wurde, wovor ein langjähriger Mitarbeiter der Flughafenklempnerei damals in den 70er Jahren im o.g. Artikel schon gewarnt hatte: ein halboffenes Toilettenfenster hat bereits ausgereicht und dazu geführt, dass ein Heizkörper platzte und sich das Wasser fontäneartig über den Boden ergoß.
Geschehen etwas unterhalb des Gebäudeturmes 6 und lediglich den noch wenigen verbliebenen Mitarbeitern vor Ort war es zu verdanken, dass nicht noch größerer Schaden entstand - zumal das Wasser sich bereits Stockwerk für Stockwerk seinen Weg nach unten bahnte und sämtliche Zwischendecken und Wände in Mitleidenschaft zog.
In dieser Woche mit nächtlichen Kältegraden um 15 bis 20 unter Null kam es dabei insgesamt schon zu zwei größeren Einsätzen, bei denen ein Heizungsnotdienst alarmiert und den Schaden reparieren musste. Ein weiterer Schaden entstand in Hangar 7, wo die Hallenheizung abgestellt ist. Technische Einrichtung kam hier nicht zu Schaden, da diese Halle seit der Schließung leer steht.
Besonders schwierig ist es dabei jedesmal, den Ursprung des ausfließenden Wassers zu finden - zu unübersichtlich ist das alte historische Rohrsystem in dem denkmalgeschützten Gebäude.
Bereits im Vorfeld der Sparmaßnahmen der Berlin Immobilien Management GmbH (BIM) wurden schon zur Schließung große Zahlen von Heizkörpern abgebaut oder abgedreht. Die von Experten auf dieser Webseite prophezeiten Folgen und damit verbundenen Schäden treten in diesem Winter nun ein und gefährden die Bausubstanz des Flughafen BERLIN-TEMPELHOF nachhaltig.

