Flughafen-Initiative: Erster Bürgerentscheid in Tempelhof-Schöneberg
Berliner Morgenpost, 24.03.2009
Das Aktionsbündnis be-4-Tempelhof .de hat sein Anfang Oktober gestartetes Bürgerbegehren “Das Denkmal Flughafen Tempelhof erhalten - Weltkulturerbe schützen” erfolgreich abgeschlossen.
Die Initiatoren, die für die Erhaltung der Flughafenanlage bei eingeschränktem Flugverkehr kämpfen, sammelten innerhalb von fünf Monaten 10 417 Unterschriften, wovon das Bezirkswahlamt 7733 für gültig erklärte. Damit kommt es in Tempelhof-Schöneberg am 7. Juni zum ersten Bürgerentscheid im Bezirk.
Der Bürgerentscheid ist erfolgreich, wenn sich daran 15 Prozent der zur Bezirksverordneten-Versammlung wahlberechtigten Tempelhof-Schöneberger beteiligen und die Mehrheit für das Anliegen des Bürgerentscheids stimmt. Für ein Bürgerbegehren, die Vorstufe des Bürgerentscheids, sind mindestens drei Prozent der Wahlberechtigten zur BVV nötig. Das sind in Tempelhof-Schöneberg 7496 Stimmen. Wahlberechtigt sind 249 862 im Bezirk wohnende Deutsche und EU-Bürger ab 16 Jahren.


Samstag, 11. April 2009 17:07
Auf dieser Website scheint es Tradition zu sein,
dass man mit Halbwahrheiten nur so um sich schmeißt!
Ich bin eigentlich ein Laie, doch als ich mich mal informieren wollte, brauchte ich nur einige Sekunden, um in diesem Organ hier eine unseriöse Gossen-Facette erkennen zu müssen.
Berlin ist die einzige Stadt ohne Flughafen?
Komisch, dass man in New York, Los Angeles, Chicago, Paris, London, Madrid, Rom, Tokyo, Singapur, Peking usw. ebenfalls in die Region fahren muss, wenn es sich nicht um einen 25 minütigen Regionalflug handeln soll!
Berlin ist München, Tokyo, Singapur und Hong Kong gefolgt, in dem man den Flughafen ebenfalls in den letzten Jahrzehnten zu bündeln suchte und davon sehr profitiert haben.
Die Flughäfen in Singapur, Hong Kong und München haben sehr profitiert und auch in Paris und London hat man die Reglementierungen verschärft. Natürlich kann man vom Londoner City-Airport in einem Kleinflugzeug nach Oxford fliegen und in der eigentlichen City liegt dieser auch nicht.
Man kann sich ja mal geografische Karten ansehen, wie weit außerhalb Single-Airports bei München & Co. liegen.
München hat davon sehr profitiert, obwohl es damals die gleichen Verleumder gab, die Riem, wenn nicht in ganz so readikalem und volksverhetzerischen Ausmaße, heilig sprachen!
*Zum Glück sieht man es in Deutschland mit Verleumdung und Volksverhetzung sehr locker, denn ansonsten müsste hier jeder Teilnehmer juristisch wegen Volksverhetzung und Verleumdung verfolgt werden!