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DIE WAHRHEIT ÜBER BERLIN-TEMPELHOF » Blog Archiv » Interview: “Ohne Modemesse wäre Tempelhof tot”

Interview: “Ohne Modemesse wäre Tempelhof tot”

Berliner Morgenpost, 17.08.2010

Der Flughafen Tempelhof ist seit 22 Monaten geschlossen. Ein schlüssiges Nachnutzungskonzept steht aus. Kritiker sprechen immer noch von “Wowis Resterampe” oder einem “Millionengrab”. Über die Zukunft der riesigen innerstädtischen Fläche mit ihrem einzigartigen Gebäude sprach Katrin Schoelkopf mit dem Chef der Berliner Immobilienmanagement Gesellschaft (BIM), Sven Lemiss.

Die BIM ist für die Vermietung des Flughafengebäudes und Vorfeldes zuständig.

Berliner Morgenpost: Herr Lemiss, welches Großereignis erwartet uns als Nächstes auf dem stillgelegten Flughafen Tempelhof?

Sven Lemiss: Die nächste große Veranstaltung ist die Berlin Music Week im September. Unter ihrem Dach findet die Musikmesse Popcomm vom 8. bis 10. September und direkt im Anschluss vom 10. bis 11. September das Berlin-Festival der independent Music auf dem Flughafengelände statt. Dann haben wir noch vom 15. bis 19. September die Umweltechnologiemesse Clean Tech World Berlin und Europas größte Jugendmesse You vom 1. bis 3. Oktober.

Berliner Morgenpost: Also nach wie vor findet ein bunter Mix an Veranstaltungen im Flughafengebäude statt. Böse Kritiker nennen das “Wowis Resterampe” und warten noch immer auf ein Nachnutzungskonzept aus einem Guss.

Sven Lemiss: Das halte ich für Unsinn. Veranstaltungen werden auch mit dem neuen Konzept der vom Senat beauftragten Adlerhof-Manager Hardy Schmitz und Gerhard Steindorf ein Motor für die Nachnutzung sein. Die Events sollen aber nach deren Konzept stärker auf die künftigen Entwicklungssäulen Sport, Umwelttechnologie und interreligiöser Dialog ausgerichtet und damit Anreiz für Ansiedlungen Dritter sein, und das halte ich für richtig. Die Umwelttechnologiemesse Clean Tech ist da bereits ein erster Baustein.

Berliner Morgenpost: Schmitz und Steindorf sprachen bereits von Tempelhof als Plattform für internationale Kunstsammler. Haben Sie da schon konkrete Projekte am Haken?

Sven Lemiss: Nein, bisher sind das nur Ideen, dass dort in den Hangars private Kunstsammlungen präsentiert werden können. Wir sind daran auch nicht beteiligt. Das ist Sache der Adlershof-Manager.

Berliner Morgenpost: Momentan hat man den Eindruck, es geht nicht so recht vorwärts, und BIM, Adlershofer, Senat und Grün Berlin wursteln jeder vor sich hin. Das neue Konzept vom Senat wurde noch nicht vorgestellt, und die Gründung der geplanten Entwicklungsträgergesellschaft Tempelhof-Projekt GmbH ist längst überfällig.

Sven Lemiss: Ich denke, die Gesellschaft wird im September gegründet werden, wenn die Abgeordneten zugestimmt haben. Der Eindruck, hier würde nur vor sich hin gewurstelt, ist falsch. Alle 14 Tage haben wir einen Jour fixe mit allen Beteiligten. Wir vermieten zum Beispiel nichts mehr ohne eine Freigabe der Adlershofer als künftige Träger. Jeder weiß, was passiert.

Berliner Morgenpost: Was passiert denn so - mal abgesehen von den geplanten Events und Messen?

Sven Lemiss: Der Umzug des Alliiertenmuseums von Dahlem nach Tempelhof ist wieder ein aktuelles Thema. Nachdem der Bund sich als derjenige, der den Umzug bezahlen muss, bisher zurückgehalten hat, scheint er jetzt am Umzugskonzept interessiert zu sein. Wir haben ja bereits Varianten untersucht, wohin das Museum ziehen könnte. Dazu gehörten der Hangar 7, die Innenhöfe an der Haupthalle und ein Neubau am Tempelhofer Damm.

Berliner Morgenpost: Welchen Standort favorisieren Sie?

Sven Lemiss: Das ist ganz klar ein Neubau, nicht nur wegen der Kosten, sondern auch wegen der Sichtbarkeit des Museums zum Tempelhofer Damm hin. Das entscheiden aber der Bund und das Land Berlin. Wir sind hier nur Dienstleister.

Berliner Morgenpost: Es kursierten mal Kosten von 25 Millionen Euro.

Sven Lemiss: Diese Zahl kommt nicht von uns, sondern vom Alliiertenmuseum. Wir haben noch gar keine Zahlen geliefert.

Berliner Morgenpost: Bleiben wir einmal bei den Zahlen. Die CDU spricht im Hinblick auf Tempelhof von einem Millionengrab für Steuergeld. Rechnet sich die Vermietung des Gebäudes nach fast zwei Jahren endlich?

Sven Lemiss: Nein, aber das Defizit ist deutlich geringer als zunächst angenommen. Als worst case hatte ich nach der Schließung des Flughafens im Herbst 2008 für das Jahr 2009 ein Defizit von 14,2 Millionen Euro genannt. In der Haushaltsplanung gingen wir von einem Defizit von 11,8 Millionen Euro aus. Tatsächlich lag das Defizit beim Jahresabschluss bei 8,6 Millionen Euro. Wir hatten eine Million Euro mehr an Mieteinnahmen als kalkuliert und lagen auch bei den Kosten um zwei Millionen Euro niedriger. Und auf die Frage kommend: Damit liegt das Defizit schon heute deutlich unter dem zu Zeiten des Flugbetriebs.

Berliner Morgenpost: Und wie hoch waren die Einnahmen 2009 aus der Vermietung des Gebäudes?

Sven Lemiss: Die lagen bei rund 8 Millionen Euro. Wir werden das Defizit auch in diesem Jahr drosseln und deutlich unter unserer Prognose von 8,7 Millionen Euro bleiben.

Berliner Morgenpost: Werden Sie in Zukunft schwarze Zahlen schreiben?

Sven Lemiss: Natürlich wird das Gebäude nicht florieren wie eine cash cow. Wir müssen es aber anders als den Park das Gebäude als Profit-Center betrachten, das Einnahmen bringen soll. Ich glaube, dass man das Defizit verringern, wenn nicht eliminieren kann. Voraussetzung dafür aber sind weitere Investitionen in die zum Teil marode Gebäudesubstanz und vor allem in ein effizientes Energiekonzept. Das Gebäude ist derzeit ein Energiefresser. Das passt nun gar nicht, wenn man in Tempelhof in Richtung green technology gehen will. Aber da sind wir mit den Adlershofern einer Meinung.

Berliner Morgenpost: War die Entscheidung, die Hangars zweimal im Jahr an die Modemesse Bread&Butter zu vermieten, eine erfolgreiche Weichenstellung oder blockiert sie langfristige Mietverhältnisse?

Sven Lemiss: Es war die einzig richtige Entscheidung, die Bread&Butter zu holen. Sie ist unser Ankermieter und ein echter Leuchtturm und hat andere Veranstaltungen angezogen. Ohne die Modemesse wäre der Flughafen heute zum Großteil tot.

Berliner Morgenpost: Bleibt die Modemesse?

Sven Lemiss: Natürlich bleibt die Messe, immerhin haben wir einen zehnjährigen Vertrag. Es gibt keinerlei Ambitionen der Messe, Tempelhof zu verlassen.

Berliner Morgenpost: Welche Vision sehen Sie für Tempelhof?

Sven Lemiss: Für die Entwicklung des Geländes sind zwar die Adlershofer künftig verantwortlich, aber persönlich sehe ich hier eine langfristig tragbare Nutzung, die auch wirtschaftlich sein kann. Wichtig ist, dass das Gelände für die Öffentlichkeit weiterhin zugänglich bleibt. Ich wünsche den Adlershofern deshalb, dass sie mit ihrem zukunftsträchtigen Konzept Erfolg haben werden.

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1375896/Ohne-Modemesse-waere-Tempelhof-tot.html

Autor: admin
Datum: Dienstag, 17. August 2010 7:25
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5 Kommentare

  1. 1

    Ist der Lemiss noch zu retten?
    Der Flugbetrieb hatte im Jahr der Schließung ein vom Senat selbst provoziertes Minus von 10 Mio Euro auf dem Gesamtareal von FLUGFELD UND GEBÄUDE erwirtschaftet. Und jetzt kommt der Mann und erklärt stolz, es wäre ein Minus von 8,6 Mio. Euro bei dem Gebäude allein…
    Solange König Klaus der Letzte seine Trickser am Werk hat, wird es bei diesem Senat in einer Tour nur Schönrechnereien geben!

  2. 2

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  3. 3

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  4. 4

    Wow! Great thinking! JK

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