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DIE WAHRHEIT ÜBER BERLIN-TEMPELHOF » Blog Archiv » Zukunft von Tempelhof kostet 250 Millionen

Zukunft von Tempelhof kostet 250 Millionen

Berliner Morgenpost, 26.12.2010

Gemüsegarten, Sportfläche oder Shaolin-Tempel? Ab Januar übernimmt eine neue Firma die Entwicklung des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Immer neue Ideen werden für das Areal geboren.

Am Anfang hat Gerhard Steindorf gedacht, das Wiesenmeer auf dem alten Rollfeld wäre eigentlich überflüssig. So eine Idee von Umweltschützern, denen die Frischluftversorgung der Stadt wichtiger ist als Investitionen. Inzwischen hat der oberste Tempelhof-Entwickler umgedacht. „Das eigentliche Kraftfeld des Tempelhofer Feldes ist der Park“, sagt der Chef der Tempelhof Projekt GmbH. Jeder, der sich vorstelle, hier zu leben, zu lernen oder zu arbeiten, stehe angesichts eines 250 Hektar großen Landschaftsparks, den der Senat dort plant, vor einer völlig neuen Ausgangslage. Ab Januar soll Steindorf mit 23 Mitarbeitern das große „Loch im Stadtkäse“ ausfüllen, das wegen der Vielzahl der sich bietenden Möglichkeiten Tempelhofer Freiheit heißen soll.

Der Management-Vertrag, den der Senat mit den beim Aufbau des Technologieparks Adlershof bewährten Entwicklern abgeschlossen hat, läuft bis 2020. Von großen Visionen und Einzelnutzungen, die ihm „von vielen klugen Menschen“ als der Geschichte des Areals angemessen angepriesen wurden, hält der Immobilienfachmann wenig. Ein Vorschlag ist, dort die Max-Planck-Gesellschaft mit einer Universität anzusiedeln. Schöne Idee, nur hat das klamme Land Berlin kein Geld dafür.

Auch Steindorfs Strategie, den Ort schrittweise von den Rändern her zu erschließen, wird mit Millionen zu Buche schlagen. Im Januar will der Manager dem Senat die Kosten und Erlösrechnung für seine Pläne vorlegen. Eine Viertelmilliarde Euro, so kalkulieren die Entwickler, muss Berlin über die nächsten 15 Jahre auf dem Tempelhofer Feld investieren. Baufelder schaffen, Straßen anlegen, das Gelände von Süden her mit einer Brücke über die S-Bahn-Trasse erschließen. Dann hätte man zwar noch keine neue Stadtbibliothek, wie sie sich dort Klaus Wowereit (SPD) wünscht. Auch keine Wohnblocks, keine Internationale Gartenschau, und das Flughafengebäude wäre auch noch nicht saniert. Aber man hätte erstmals eine Planungsperspektive für die schrittweise Entwicklung des Geländes für Gewerbeansiedlungen und Wohnhäuser. Die Planer wollen dem Senat vorrechnen, wie die Investitionskosten wieder hereingeholt werden können, vor allem durch den Verkauf hergerichteter Grundstücke, die Steindorf attraktiver einschätzt als solche in anderen Berliner Lagen.

LANGE STRITTEN SENAT UND OPPOSITION

In der frisch ausgebauten Büroetage im Gebäudeteil D 2 des Ex-Terminals zieht Steindorf eine Pappkiste aus dem Regal. Mit farbigen Broschüren, in denen in langen Zahlenreihen die Vorarbeiten für Tempelhofs neue Nutzungen aufgelistet sind. Wohnungsbau, Quartiere für Wissen und Gesundheit, „vorübergehenden Pioniernutzungen“ wie Biergärten, das geplante Gewerbegebiet im Süden. Alles unbemerkt von der Öffentlichkeit bis ins Detail erarbeitet.

Lange stritten Senat und Opposition darüber, ob es wirklich eine gute Idee ist, Tempelhof von einer privatrechtlich organisierten Tochter der landeseigenen Adlershof-Managementgesellschaft Wista planen zu lassen, anstatt die Stadtentwicklungsverwaltung einzusetzen. Schließlich siegte die Erkenntnis, dass Steindorf und seine Leute das besser könnten als die Beamten der Senatorin Ingeborg Junge-Reyer. Die Opposition kritisierte bis zuletzt die 42 Millionen Euro, die bis 2020 allein für den Betrieb Tempelhofs veranschlagt sind.

Steindorf ist schleierhaft, warum sich in der Stadt hartnäckig der Eindruck hält, es gebe kein Konzept für Tempelhof. Selbst die Industrie- und Handelskammer (IHK), die nicht müde wird, den von Steindorf und Wista-Chef Hardy Schmitz aufgebauten Technologiepark Adlershof als beispielhaft für Berlin zu preisen, hat für Tempelhof nur Häme übrig. So sehe es eben aus, „wenn man keine Idee hat“, lästert IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder. Ein Nutzer blockiere das Gebäude, um zwei Mal im Jahr eine Veranstaltung zu machen, sagt Eder mit Blick auf die Modemesse Bread & Butter, die im Januar erneut Hangars und Vorfeld bespielen und Tausende Besucher anlocken wird.

Aus der Sicht Steindorfs passt Bread & Butter hervorragend zum Plan, das Flughafengebäude als „Bühne des Neuen“ zu positionieren, ebenso wie die Messe „Clean Tech“ oder die Präsentation der Fahrsicherheitstechnik von Daimler. Und wenn der Bund Geld dazugebe, könne auch das Alliierten-Museum aus Zehlendorf in einen der Hangars ziehen. Das Gewerbegebiet im Süden des Areals am Stadtring A100 wird voll, da sind sich die Planer sicher. Die angekündigte Ansiedlung des Berliner Maschinenbauers Jonas & Redmann, der Fertigungsanlagen für Solarmodule und Elektro-Batterien herstellt, bilde nur die Vorhut. Modern und sauber soll es dort zugehen, etwa durch Betriebe der Sparte „Elektromobilität“.

PIONIERNUTZUNGEN DES GELÄNDES

Am Nordrand des Areals soll es dagegen um Gesundheit und Wellness gehen, man spricht mit einem Betreiber für ein Zentrum für Prävention und Wellness. Am Tempelhofer Damm, im Westen des mehr als 350 Hektar großen Geländes, hofft Steindorf auf den Bau der Zentral- und Landesbibliothek, der von Klaus Wowereit (SPD) gewünscht ist, für den es jedoch kein Geld gibt. Die „größte Bibliothek Europas“ solle kein Büchersilo werden, sondern eine zum Park hin offene „Wohnstube der intellektuellen Welt Berlins“. Studien zeigten, dass aufgrund des zentralen Standortes bis zu drei Millionen Besucher pro Jahr kommen könnten. Um die Bibliothek herum soll ein „Bildungsquartier“ wachsen, mit Akademien, Verlagen, Sprachschulen und privaten Universitäten. Noch ist das alles Zukunftsmusik, aber die Planer um Steindorf werten dies als durchaus realistisches Szenario.

2008 wurde der Airport geschlossen. Lange tat sich im Anschluss nichts, nun gibt es erste zaghafte Nachfragen nach Grundstücken. Den Ansiedlungswunsch einer französische Firma, die in Tempelhof ihre Europa-Zentrale ansiedeln wollte, sagt Steindorf, habe er ablehnen müssen. Denn vor 2014 gebe es kein Baurecht.

Die Wohngebäude, die im Osten auf der Neuköllner Seite des Geländes entstehen sollen, sind die politisch heikelste Aufgabe für die Projektgesellschaft. Man müsse dem dortigen „Verwertungsdruck standhalten“. Viele Investoren hätten die gute Lage bereits erkannt und drängten auf zügige Entwicklung und Ausweisung von Baugrundstücken. Vor 2020 werde sich dort jedoch nichts bewegen. Zwar sei es möglich, dort schnell teure Wohnungen zu errichten. Aber der Senat wolle in dem angrenzenden Wohnquartier, das ein sozial schwacher Kiez ist, steigende Mieten und eine Verdrängung der angestammten Bevölkerung möglichst verhindern. Darum erwäge man, nicht nur eine Schule „für die Kinder aus dem Kiez“ zu bauen, sondern später auch Häuser für Mieten „unter 9,50 Euro“ pro Quadratmeter. „Der Wohnungsbau“, sagt Steindorf, „ist die härteste Nuss.“

Da hat er aber noch nicht über das 1,2 Kilometer lange Ex-Terminal gesprochen, das die Entwickler von der landeseigenen Immobiliengesellschaft BIM übernehmen. Das Gebäude sei für das Defizit in zweistelliger Millionenhöhe verantwortlich, denn es ist marode. Nicht einmal das von der US Air Force als ehemaligem Nutzer übernommene Stromnetz sei tauglich. So müssten die Macher die Bread-&-Butter-Generatoren aufstellen, um genügend Energie zu haben. Auch ein neues Stromnetz würde Millionen kosten. Schätzungen zufolge würde es 80 Millionen Euro kosten, die Flächen als Büros vermietbar zu machen. Geld, das ohne Ankermieter kaum zu rechtfertigen wäre. Und der ist bislang nicht in Sicht.

So bleiben als erster Schritt zur Inbesitznahme des Geländes zunächst die sogenannten „Pioniernutzungen“. Es geht um Gemüsegärten, Sportflächen, eine Arche Noah und einen Shaolin-Tempel. Die zweite Bewerbungsrunde für „Pioniernutzungen“ ist gerade ausgelobt worden. Mit den Siegern der ersten werden bereits Verträge gemacht. Steindorf findet, die asiatischen Shaolin-Mönche könnten ein festes Kloster errichten, schließlich sei der „Dialog der Religionen“ durch die angrenzende Moschee und den in der Hasenheide geplanten Hindu-Tempel ein Thema für die „Tempelhofer Freiheit“.

http://www.morgenpost.de/berlin/article1491824/Zukunft-von-Tempelhof-kostet-250-Millionen.html

Autor: admin
Datum: Mittwoch, 29. Dezember 2010 19:15
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5 Kommentare

  1. 1

    Es ist der mühsame Versuch, einen Frevel zu rechtfertigen. Die Schließung war ein Fehler städteplanerischer, historischer und wirtschaftlicher Art ohnegleichen. Es gibt eigentlich keine Nutzungsideen, es gibt nur Nutzungsschnapsideen, diefür das riesige Areal unzulänglich sind. Tempelhof hat nur eine mögliche Nutzung: die eines internatoionalen Flughafens.

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